Schrauben metrisches Gewinde (M) / in Profiqualität - online bestellen

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METRISCHE GEWINDE-SCHRAUBEN

Metrische Gewinde-Schrauben und Muttern gab es nach derzeitigem Wissenstand bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. und dienen als lösbares Verbindungselement von Bauteilen. Zum Befestigen wird die Schraube mit ihrem Gewinde in ein entsprechendes Gegengewinde (im Normalfall handelt es sich um eine Mutter) geschraubt. Eine sprunghafte Entwicklung durchläuft das metrische Gewinde in den letzten 150 Jahren. Nach dem ersten Weltkrieg hat man die metrischen Gewinde-Schrauben in einer Norm, der deutschen Industrienorm kurz DIN organisiert. Damit wollte man sicherstellen, dass eine einheitliche Herstellung gewährleistet ist. 

Welche Schraube ist die Richtige?
Beim Blick in das Sortiment dieser Kategorie von Just verrät, wie viele Arten von metrischen Gewinde-Schrauben es heute gibt. Wir möchten im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten, metrischen-Schrauben geben:

Kopfausführung:
  • Sechskantkopf: der Sechskantkopf ist einer der gängigsten Kopfausführungen und wird oftmals dort eingesetzt, wo große Kräfte beim Verschrauben der Schraubverbindung auftreten. Umgangssprachlich werden Sechskantschrauben auch Maschinenschrauben genannt.
  • Zylinderkopf: der Zylinderkopf verdankt seinen Namen dem zylindrischen Kopf und wird mit einem Innensechskantschlüssel angetrieben. Umgangssprachlich sagt man zu diesen Schrauben auch: Inbusschrauben.
  • Linsenkopf: Linsenkopfschrauben werden oftmals im Sichtbereich und/oder in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt. Der Linsenkopf ist rund und an den Kanten abgeflacht. Er liegt bündig auf dem Bauteil auf und hat somit keine scharfe Kanten. Eingesetzt werden Lindenkopfschrauben beispielsweise bei Spielgeräten auf Spielplätzen.
  • Senkkopf: der Senkkopf lässt sich, wie der Name schon verrät, im Material versenken. Somit hat man am Ende eine flache Oberfläche. Wenn man die Senkkopfschraube im Holz versenkt, geschieht dies beinahe automatisch, da Holz weicher als Stahl ist und die Schraube sich somit in das Material einarbeitet. Anders ist es bei Bauteilen aus Metall. Hier muss man das Einschraubloch um die Größe des Senkkopfes nacharbeiten. Dies macht man mit einem Senker.
  • Sicherheitsschrauben: Den Sicherheitsschrauben haben wir ein eigenes Kapitel gewidmet. Diese gibt es sowohl als Senkkopf, wie auch als Linsenkopf. Damit unterscheiden sich die Köpfe lediglich im Antrieb. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite: Sicherungsschrauben.
  • Sonderformen: dann gibt es in der Kategorie "metrische Gewinde-Schrauben" auch noch einige Sonderformen wie zum Beispiel: Stiftschrauben, Gewindestifte, Gewindestangen, Verschlussschrauben, Flügelschrauben, Rändelschrauben, Ringschrauben oder die bekannten Schlossschrauben.

Gewindeausführung
  • Vollgewinde: die Bezeichnung "Vollgewinde" sagt aus, dass das Gewinde bis zum Kopf geht.
  • Teilgewinde: die Bezeichnung "Teilgewinde" sagt aus, dass das Gewinde eben nicht bis zum Kopf geht und ein Teil der Schraube damit einen Schaft hat. Die Angaben über die tatsächliche Gewindelänge haben wir entweder in unserem Schraubenlexikon oder direkt bei den Schrauben hinterlegt.  Anbei einmal eine Aufstellung am Beispiel der Sechskantschraube nach DIN 931. Hier lässt sich erkennen, dass zum Beispiel die M10er Schraube bis zu einer Länge von 125mm ein Gewinde von 26mm hat. Der Rest wäre dann die Schaftlänge. Hinweis: das bedeutet um Umkehrschluss jedoch aus, dass eine M10x20 Schraube ein Vollgewinde ist, obwohl es sich um eine Teilgewindeschraube handelt: